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Frieden

SolarVillage-Modelldorf im Friedensforschungszentrum Tamera in Portugal

Am 16. Oktober 2009 wurde im Friedensforschungszentrum Tamera in Portugal das SolarVillage Testfeld eröffnet. Mit der Technologie des Physikers Jürgen Kleinwächter wird dort - zunächst im Experiment - eine Gemeinschaft von 50 Menschen mit Energie zum Kochen, für Warmwasser und Strom versorgt - alles ohne Photovoltaik. Jürgen Kleinwächter: "Wir wollen zeigen, dass man auch außerhalb von industrieller Produktion, durch die Arbeit von regionalen, kleineren Werkstätten alle Energie erzeugen kann, die eine Gemeinschaft oder ein Dorf brauchen." Das SolarVillage soll ein Modell werden, das in allen sonnenreichen Gebieten der Erde nachgebaut werden kann. Barbara Kovats, die Koordinatorin: "Tamera ist eine Experimentier- und Ausbildungsstätte für den Aufbau von Friedensdörfern weltweit. Wir bilden Menschen aus Kolumbien, Israel/Palästina und Indien aus. Aber auch in Europa wird der Bedarf immer größer." Mehr Informationen: http://solarvillage.tamera.org

Leila Dregger
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Eine Brücke zur Zukunft

Der weltweite Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit begann am am 2.Oktober 2009, dem Geburtstag Gandhis, dem von der UNO erklärten "Internationalen Tag der Gewaltfreiheit", in Neuseeland. Er endet am 2. Januar 2010 in den Gebirgsketten der Anden, beim Aconcagua, im Punta de Vacas Park, Argentinien. In 90 Tagen wird der Marsch mehr als 90 Länder und 100 Städte auf den fünf Kontinenten bereisen. Er wird eine Strecke von 160.000 km zurücklegen. Einige Strecken werden über Wasser und per Flugzeug zurückgelegt. Er wird durch alle Klimazonen, von der tropischen Regenzeit, durch verschiedene Wüsten, ja selbst durch den sibirischen Winter führen. Die längsten Etappen werden die in Amerika und in Asien sein, beide dauern fast einen Monat. Ein dauerhaftes Basisteam, zusammengesetzt aus ca. 100 Leuten verschiedener Nationalitäten wird die gesamte Strecke zurücklegen.
Weitere Informationen finden sie hier: http://www.theworldmarch.org/

Machen Sie mit!


Petra Zoerner
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Juden und Palästinenser friedlich in einem Dorf

Wir leben in unserem Friedensdorf in Neve Shalom/Wahat al Salam, dem einzigen Dorf im Nahen Osten, in dem Juden und Palästinenser aus freiem Willen zusammen leben um ein Modell des friedlichen Miteinanders vorzuleben.
Wir haben drei verschiedene friedenspädagogische Institutionen, in denen Friedenserziehung in verschiedenen Formen betrieben wird.
Mehr über unser Dorf und seine Institutionen können Sie unter unserer Webseite www.nswas.org finden.
Sehr oft, wenn so viele schlechte Nachrichten aus unserer Gegend in die Medien kommen frage ich mich: Ja, und was ist mit uns? Sind wir keine interessante News, da wir zu friedlich sind? Ueber unser Projekt wurde zwar schon in den verschiedensten Medien in Europa und auch in Deutschland mehrfach berichtet, jedoch stehen die negativen Meldungen aus unserer Gegend leider im Mittelpunkt der Nachrichten und wir sind weniger interessant, da eben bei uns Frieden herrscht.
Evi Guggenheim Shbeta

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