Gute Nachrichten, um die Welt neu zu sehen

Umwelt

Brasilien, Kamerun, Bolivien: drei große Erfolge für den Wald! Weiter so!



Die Organisation "Rettet den Regenwald" läßt uns folgende schöne Nachrichten wissen:

Brasilien, Kamerun, Bolivien: drei große Erfolge für den Wald! Weiter so!


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

ein großer Etappensieg für die Indianer in Brasilien: ein Gericht hat den Megastaudamm Belo Monte erneut gestoppt. Weitere Erfolge in den letzten Tagen: In Bolivien haben die Indianer erreicht, dass der Bau einer Straße durch den Nationalpark TIPNIS ausgesetzt wurde. Und in Kamerun untersagte ein Gericht, dass ein artenreicher Tropenwald für Palmölplantagen gerodet wird.

Wir freuen uns riesig! Doch der Kampf geht weiter, die Projekte sind nicht endgültig gestoppt.

Mehr Infos dazu finden Sie in unserer Rubrik Erfolge:
http://www.regenwald.org/erfolge

Bitte helfen Sie nun auch den Guaraní-Indianern im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul bei ihrem verzweifelten Kampf gegen den Ölkonzern Shell.

Die Lage der indigenen Guaraní in Mato Grosso do Sul ist dramatisch. Der Shell-Konzern lässt ihr Land in Zuckerrohr-Plantagen umwandeln – für Ethanol-Treibstoff für den europäischen Markt. Wie brutal die Shell-Handlager handeln, zeigt der jüngste Fall: In der letzten Woche wurden zwei Siedlungen überfallen, Kinder und Frauen vertrieben, Männer verletzt. „45.000 Guarani leiden dort unter extremer sozialer Ausgrenzung“, sagt die bekannte brasilianische Umweltschützerin und Politikerin Marina Silva. Die Guaraní brauchen unsere Unterstützung.

Hier können Sie protestieren:
http://www.regenwald.org/

Herzlichen Dank und beste Grüße,

David Vollrath
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15
22391 Hamburg
04041038044
www.regenwald.org

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.regenwald.org
Facebook: http://www.facebook.com/rettetdenregenwald
Twitter: http://twitter.com/RettetRegenwald

Den aktullen Regenwald Report zum Lesen und Verteilen können Sie hier bestellen: https://www.regenwald.org/shop

greenpeace: China sagt Nein zu Gen-Reis



Auf der greenpeace-seite ist auch folgende - wie wir finden - gute Nachricht zu finden:

China sagt Nein zu Gen-Reis




* Artikel veröffentlicht am: 26.09.2011,
* Artikel veröffentlicht von:
Sigrid Totz

Zwar ist es offiziell noch nicht bestätigt, aber Chinas größtes Finanzmagazin, der Economic Observer, berichtete am vergangenen Freitag, dass China die Kommerzialisierung von gentechnisch verändertem Reis erst einmal auf Eis gelegt hat. Das Magazin beruft sich dabei auf das chinesische Landwirtschaftsministerium.
Langkornreis

"Diese Entscheidung ist ein extrem wichtiger Meilenstein, um den riskanten großflächigen Anbau von Gen-Reis in China dauerhaft zu verhindern", sagt Stephanie Töwe, Gentechnikexpertin von Greenpeace. "Reis ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit und der kommerzielle Anbau von Gen-Reis hätte immense Folgen für unsere Ernährung."

China gehört zu den Ursprungsländern des Reisanbaus und ist einer der weltweit größten Reis-Exporteure. Seit 1999 gibt es Versuchsfelder mit Gen-Reis in China. In der Vergangenheit kam es daher immer wieder vor, dass nach Europa importierte Reischargen aus China mit nicht zugelassenem Gen-Reis verunreinigt waren.

"Abgesehen davon, dass wir die langfristigen ökologischen und gesundheitlichen Folgen von Gen-Reis noch gar nicht absehen können, hat sich gezeigt, dass der großflächige Anbau von Gen-Reis eine gentechnikfreie Produktion dauerhaft unmöglich machen würde", so Töwe. "Damit gäbe es für die Verbraucher keine Wahlfreiheit mehr."

Ein weiteres Problem sind ausländische Patente auf chinesische Gen-Reissorten. Im Falle einer Kommerzialisierung könnten wirtschafltiche Ansprüche geltend gemacht werden, die für Chinas Ernährungssicherheit ein großes Risiko darstellen würden. Reis ist für 1,3 Millarden Chinesen das Hauptnahrungsmittel.

"Um Lebensmittelsicherheit und Ernährungssicherung dauerhaft gewährleisten zu können, muss Chinas Regierung mehr Gelder in den Ausbau der nachhaltigen Landwirtschaft stecken, Kleinbauern finanziell stärken und auf modernere Züchtungsmethoden setzen als auf die riskante Gentechnik", fordert Töwe.

Greenpeace: Schluss mit schmutziger Wäsche bei Adidas



Greenpeace: Schluss mit schmutziger Wäsche bei Adidas

31.08.2011,
Artikel veröffentlicht von:
Hannah Samland

Adidas will Textilien mit weniger Schadstoffen herstellen. Das gab der größte deutsche Sportartikelhersteller heute bekannt. Damit folgt nun auch Adidas sieben Wochen nach dem Start der weltweiten Detox-Kampagne der Forderung, auf gefährliche Chemikalien in der Textilproduktion zu verzichten. "Greenpeace hat die drei größten Sportmarken in ein Rennen um die umweltfreundlichste Produktion geschickt", sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. "Nun haben wir drei Champions."
Nach Puma und Nike hat nun auch Adidas erklärt, auf gefährliche Chemikalien in der Textilherstellung verzichten zu wollen.

Adidas hat sich verpflichtet, hormonell wirksame Chemikalien wie Nonylphenolethoxylate (NPE) bis zum Jahr 2020 komplett aus dem Produktionsprozess zu entfernen. Greenpeace hatte NPE sowohl in Abwasser von Fabriken in China, die für Adidas produzieren, als auch in fertigen Adidas-Textilien nachgewiesen. Aus NPE entsteht das für Wasserorganismen extrem giftige Nonylphenol, dessen Einsatz in Europa nicht erlaubt ist. Die Verpflichtung bezieht sich aber nicht nur auf NPE, sondern auf alle gefährlichen Chemikalien. Außerdem ist Adidas bereit, Daten über den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu veröffentlichen.

Zuvor hatten sich bereits die Adidas-Konkurrenten Nike und Puma für einen Verzicht auf hormonell wirksame oder krebserregende Chemikalien in der Textilherstellung ausgesprochen. "Die Unternehmen haben sich bereit erklärt, giftige Chemikalien auszulisten. Dies ist eine gute Nachricht für die Menschen in China und anderen asiatischen Ländern, deren Flüsse ihre Lebensadern sind", sagt Santen. Wie Puma und Nike will nun auch Adidas in den kommenden Wochen einen konkreten Aktionsplan vorlegen.
Andere Firmen ziehen nach

Doch nicht nur die drei großen Sportmarken reagieren auf die Forderung von Greenpeace, ihre Umweltverschmutzung zu beenden und die gefährlichen Chemikalien durch sichere Alternativen zu ersetzen. Nach der Veröffentlichung von zwei Greenpeace-Untersuchungen (Schmutzige Wäsche 1 und Schmutzige Wäsche 2) zeigen sich nun auch weitere Unternehmen bereit, ihre Umweltstandards zu verbessern. In den kommenden Wochen wird Greenpeace zunächst mit den Marken Lacoste, G-Star Raw, Uniqlo und Li Ning über eine "Null-Einleitung" von gefährlichen Chemikalien verhandeln.

"Nun muss die ganze Branche mitspielen", sagt Santen. "Die Textilindustrie in China und den benachbarten asiatischen Staaten braucht einen Systemwechsel. Es darf nicht weiter auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit von Menschen in Billiglohnländern produziert werden."

Millionen Menschen beziehen in China ihr Trinkwasser aus Flüssen, die von der Textilindustrie mit Schadstoffen verunreinigt werden. In den vergangenen Wochen haben Greenpeace-Aktivisten in Europa und asiatischen Ländern immer wieder eine Verbesserung der Wasserqualität dieser Flüsse gefordert.

Kommentare

Login