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Umwelt

Regenwald-Report: Holzmafia im Visier von Interpol

"Holzmafia im Visier von Interpol" -


so lautet der Titel eines Artikels aus der Zeitschrift "Regenwald-Report", die wir von der tageschance sehr unterstützen. Weiter heisst es in dem Artikel:

"Mit immer ausgefeilteren Methoden plündern kriminelle Holzfirmen die Naturressourcen der Erde - oft mithilfe von korrupten Funktionären und Regierungen. Interpol und die UNO haben in ihrer Studie "Green Carbon - Black Trade" die Tricks und Wege der Umweltverbrecher aufgedeckt. Und Strategien entwickelt, um ihnen das Handwerk zu legen."...

"Fälschung, Bestechung, Bedrohung und Gewalt gehören dabei zu den klassischen Vorgehensweisen der Holzzäuber. Und immer mehr von ihnen arbeiten unbehelligt in den Bürotürmen der Städte. In Brasilien sind die Holzhändler über das Internet in die staatlichen Datenbanken eingebrochen. Per Computer haben sie massiv die Holzmengen, Holzeinschlags- und Transportgenehmigungen manipuliert. Ganze Wirtschaftszweige wie die Plantagenindustrie in Indonesien sind tief in den illegalen Holzeinschlag verstrickt. (...)

Banken, Investmentfonds und Anleger aus allere Welt stecken jährlich Milliardensummen in Firmen, die in den illegalen Holzeinschlag involviert sind. (...)

Bis zu 75 Milliarden Euro nimmt die Holzmafia weltweit ein - pro Jahr! (...)


Mit Handelsabkommen und Gesetzen wollen Bundesregierung und Europäische Union zukünftig verhindern, dass illegale Hölzer weiterhin fast unbehelligt importiert werden und bei uns über die Ladentische gehen.

Im März tritt die Holzhandelsverordnung der EU in Kraft, die Bundesregierung hat dazu das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz geändert. Ob das ausreicht ist zu bezweifeln. Denn ein großer Teil der Hölzer kommt nun über China zu uns, und zwar in Form von Fertigprodukten.

Eine gerade veröffentlichte Studie der britischen Umweltorganisation EIA deckt auf, dass China in den letzten zehn Jahren zum weltgröten Händler von illegal geschlagenem Holz aufgestiegen ist.

Interpol und die UNO fordern von den Regierungen, systematisch und international abgestimmt gegen die illegalen Holzkartelle vorzugehen."

so weit der Artikel. Wenigstens sind Roß und Reiter ausgemacht, helfen wir alle mit, dass sie gestoppt werden! Wenn Ihr mehr wissen wollt, informiert Euch auf

http://www.regenwald.org/regenwaldreport/2013/376/aktuelle-meldungen

 

 

Greenpeace: Benetton bekennt Farbe

Greenpeace: Benetton bekennt Farbe

16.01.2013


veröffentlicht von Danijela Milosevic.

Die italienische Modemarke Benetton hat sich heute dazu verpflichtet, bis 2020 gefährliche Chemikalien aus ihren Produkten und der gesamten Produktionskette zu verbannen. Die Benetton Gruppe ist damit bereits das dreizehnte Modeunternehmen, bei dem die internationale "Detox"-Kampagne von Greenpeace ein Umdenken bewirkt.

"Benetton bekennt damit Farbe und setzt ein wichtiges Zeichen für andere Modehersteller", so Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin bei Greenpeace. "Besonders für die Menschen, die in der Nähe solcher Produktionsstätten leben, ist dieser Schritt ein großer Erfolg."

Als Teil der Selbstverpflichtung will Benetton bis Ende 2013 sämtliche Daten von 30 Zulieferern, inklusive seiner eigenen Produktionsstätten, über die Freisetzung gefährlicher Chemikalien offenlegen. Darüber hinaus wird das Unternehmen bis Ende 2015 auf die Verwendung von Polyfluorierten Chemikalien (PFC) verzichten, die als besonders problematisch eingestuft werden. Die Verpflichtung betrifft alle 6.500 Geschäfte von Benetton und alle zur Benetton Gruppe gehörenden Marken, wie Sisley und Playlife.

Greenpeace fordert im Rahmen der "Detox"-Kampagne von internationalen Modeherstellern auf die Verwendung und Freisetzung gefährlicher Chemikalien bis 2020 zu verzichten. Die gesamte Modeindustrie ist aufgerufen, die anhaltende Wasserverschmutzung zu beenden und ungefährliche Alternativen zu entwickeln.









Brasilien: Stahlproduzenten verpflichten sich, Urwald zu schützen


Greenpeace meldet:

Brasilien: Stahlproduzenten verpflichten sich, Urwald zu schützen

03.08.2012
Brasilien: Stahlproduzenten verpflichten sich, Urwald zu schützen

Alle Roheisen-Hersteller aus dem brasilianischen Bundesstaat Maranhao haben am Donnerstag ein wichtiges Abkommen unterzeichnet. Darin verpflichten sich die sieben ansässigen Konzerne, keine Holzkohle mehr aus Urwaldzerstörung oder indigenen Gebieten zu nutzen. Zudem sagten sie zu, keine Sklavenarbeit mehr in der Holzkohleherstellung zu dulden. Der gesamte Produktionsprozess wird zukünftig über ein Monitoring-System überwacht werden.


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