Gute Nachrichten, um die Welt neu zu sehen

Ein Kommentar Tageschance: Geistiges Unkraut von Kardinal Marx: " Das Grundeinkommen gefährdet die Demokratie."

Ein Kommentar Tageschance:

Geistiges Unkraut von Kardinal Marx: 

"Das Grundeinkommen gefährdet die Demokratie."

 

Lieber Herr Kardinal Marx: Sie bekommen viel Geld, um ihr Leben leben zu können, viele Menschen hierzulande, viele Ihrer Schafe, denen geht es schlecht, obwohl sie hart gearbeitet haben oder es immer noch tun und wenig verdienten und jetzt eine mickrige Rente kriegen, so wie die 1000den Ehrenamtlichen, die täglich tätig sind in der katholischen Kirche: das sind wir, die wir von unseren geringen Löhnen trotzdem was in die Kollekte tun, selbst wenn es für uns nicht reicht, Herr Marx, doch wir verkörpern das Prinzip des Teilens.

Herr Kardinal Marx, Sie kämpfen gegen ein Grundeinkommen von 1500 oder 2000 Euro – trotzdem ist die katholische Kirche auf Spenden angewiesen, obwohl die Kirchenkasse voll ist. Haben Sie oder die Kirche es nötig, Gelder von der Bevölkerung zu verlangen, wenn sie selbst genügend haben? Wir wissen, dass die Kirche viel Gutes tut, aber sie richtet auch viel Verwirrung an, wie zum Beispiel: die Menschen können zuschauen, wie große Türme mit goldenen Verzierungen, die Millionen kosten, errichtet werden, wie in Limburg.

Die Menschen hören und lesen von solchen Skandalen, doch sie möchten Positives hören, dass z.B. die Stromrechnungen von alleinerziehenden Müttern von der Katholischen Kirche von Limburg bezahlt werden. Das wollen die Leute als Schlagzeilen hören und lesen!

Sie fragen sich, warum die Menschen aus der Kirche austreten in Scharen? Es liegt auch an Menschen wie Ihnen und Ihren Aussagen, denn mit solchen Aussagen machen sie die Katholischen Kirche zu einer „chaotischen Kirche“, Herr Kardinal. Wenn Sie im Fernsehen hier in Deutschland oder in den USA solches predigen, dann wisset, dass Sie geistiges Unkraut säen!                                                                             

Sogar in Namibia gab es einen solchen Modellversuch: ein Dorf bekam mit Unterstützung der katholischen Kirche einige Jahre lang umgerechnet 10 Euro pro Person. Die Folge: alle im Dorf hatten genug zu essen, die Kinder konnten zur Schule gehen, anstatt ihren Eltern bei der Suche nach dem täglichen Lebensunterhalt helfen zu müssen; die Kriminalitätsrate sank und allgemein waren die Menschen viel zufriedener.

Es ist ein Schlag ins Gesicht vieler Menschen in Deutschland zu behaupten, die Demokratie sei in Gefahr, wenn das bedingungslose Grundeinkommen endlich käme, um Ihre Schafe satt zu machen! Der Reporter Thomas Fromm: „die Mehrheit all dieser Leute werden dann zu Hause bleiben“, wir sind „all diese Leute“ und wir werden natürlich nicht zu Hause bleiben, wenn wir ein Grundeinkommen haben, im Gegenteil! Sie beide stellen uns dar als Faulenzer und Schmarotzer, obwohl das deutsche Volk weltweit berühmt ist für seine Arbeitsmoral, und die Menschen hierzulande gelten als work-a-holics: Wir werden mit dem Grundeinkommen viel mehr, als dass wir das jetzt können, für das Miteinander arbeiten und uns um Gesellschaftliches kümmern. Es ist eine Schande und eine bodenlose Frechheit, von einem Oberhaupt der katholischen Kirche solche Worte zu hören!

Sie, Herr Marx, müssen sich im Angesicht von Jesus Christus selbst verantworten. Denn es hört sich so an, als wenn Sie sich unter die Populisten begeben haben, die der Meinung sind: Flüchtlinge stehlen und vergewaltigen, ermorden und sind Terroristen, oder unter solche, die den Klimawandel leugnen und behaupten, dass es keinen Klimawandel gäbe. Oder wie der CSU - Seehofer der Meinung ist: „ die Reichen sollten nicht an die Armen abgeben, sonst werden sie reich, und die Reichen würden keine Bedeutung mehr haben.“

Wir und Millionen andere in diesem Land engagieren uns seit vielen Jahren ehrenamtlich – neben unserer Arbeit, und zwar für die katholische Kirche u.a. – Wieviel mehr könnten wir tun, wenn wir wüßten, wie wir unsere Miete im nächsten Monat bezahlen sollen, wie das Telefon, wie das Essen, oder Strom. Solche Probleme kennen weder Sie, Herr Kardinal Marx, noch der Interviewer Thomas Fromm, der abschätzig über uns als „diese Leute“ redet.

An unseren Mittagstisch für Obdachlose und Arme kommen jeden Tag 60-70 Menschen, Tendenz steigend! Viele Omas und Opas sind dabei, für die das bisschen Rente nach einer langen Lebensleistung nicht reicht, um zu überleben!

Schämen Sie sich - beide über Ihre gedankenlosen Worte und vergegenwärtigen Sie sich die Lage der vielen armen Menschen in Deutschland. Jedes fünfte Kind hungert, Herr Kardinal Marx!!!! Hätten die Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen, müssten ihre Kinder auch nicht mehr hungern. Sie reden davon, wie wichtig harte Arbeit und der Wert von Arbeit ist: haben Sie je darüber nachgedacht, die vielen Hausfrauen und Mütter angemessen zu entlohnen, mit Geld!!, um ihre Lebensleistung, das Aufziehen der Kinder, das jahrelange niedrig bezahlte Putzen für andere Leute, zu bezahlen, wert zu schätzen? Solche Frauen, die heute alt sind, bekommen eine Rente von 300 Euro! Haben sie die Statistiken gehört oder gelesen, über die 1000den von Familien, die ihren Strom letztes und dieses Jahr abgeschaltet bekommen haben, nur weil sie die Rechnungen nicht begleichen konnten?

Kardinal Marx, Sie sagen sogar, das bedingungslose Grundeinkommen gefährde die Demokratie! Sie schaffen damit nicht nur eine Schlagzeile, sondern Sie machen den Menschen regelrecht Angst, Angst vor einer neuen gerechteren Welt, in der die Demokratie sich vielleicht wandelt, aber ganz sicher eher blühen wird als zusammenzubrechen. Sie zementieren mit dieser Aussage die Ungerechtigkeit, die hierzulande herrscht und erweisen sich so als wahrer Anführer der Reichen.

Die Gefährdung der Demokratie wird eher praktiziert durch die niedrigen Löhne, so wie es bei der Bezahlung, die momentan herscht, der Fall ist, z.B. bei der Polizei, Krankenschwestern, Rettungsdiensten, Altenpflegern und solchen, die einen zweiten oder dritten Job benötigen, um ihre steigenden Mietpreise zu bezahlen, wie es jetzt in München und überall in Deutschland geschieht.

Wissen Sie, was solche Zustände hervorruft?

Solche Zustände ermutigen den Polizisten, in den Drogenhandel einzusteigen und ein Auge zuzudrücken bei der Kriminaltität, wenn etwas für ihn dabei drin ist.

Solche Zustände sorgen dafür, dass die Krankenschwester Morphium verkauft oder der Rettungsdienst Metadon auf dem Schwarzmarkt, um über die Runden zu kommen.

Solche Zustände sind der Nährboden für Kriminalität. Der Diebstahl und die Kriminalität steigen, weil die Menschen ihre Leben und das ihrer Familien nicht mehr finanzieren können: dieses sind die Dinge, die die Demokratie gefährden und nicht die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, denn das würde all diese Probleme auf einen Schlag lösen!

Kardinal Marx, Sie haben uns tief enttäuscht, und wir fragen uns, was Sie Jesus eines Tages sagen, wenn der Sie fragt: als ich arm war, wo warst Du? Du hast mir nicht geholfen; Als ich gefangen war im Elend, hast Du mich aufgerichtet?

Füllen Sie Ihre Lampe wieder mit dem Öl des Heiligen Geistes! (Matth. 25)

 

In Jesus name!

 

 

Namaskar Jah Love

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Kommentare

Login