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Angebote der Gesellschaft für bedrohte Völker im März!




Angebote der Gesellschaft für bedrohte Völker im März!


Einladung zum Lese- und Diskussionsabend

"Verfolgte Autoren in China" - Lese- und Diskussionsabend

mit dem Schauspieler Martin Liebetruth und dem GfbV-Asienreferenten Ulrich Delius

am Dienstag, den 20.März 2012,
um 19.30 Uhr im Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte

Das "internationale literaturfestival berlin" ruft zu einer weltweiten Lesung von Texten des chinesischen Autors und Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo am kommenden Dienstag auf.

Die GfbV lädt deswegen für Dienstag, den 20. März, um 19.30 Uhr im Victor-Gollancz-Haus, Geiststraße 7, 37073 Göttingen zu einer Lesung von Essays und Gedichten aus seinem Werk ein. Der Schauspieler Martin Liebetruth trägt die Texte von Liu Xiaobo vor. Der Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger wurde 2009 zu elf Jahren Gefängnis wegen angeblicher "Unterhöhlung der Staatsautorität" verurteilt. Liu ist einer der führenden Vertreter der Demokratiebewegung in China. Sein Schicksal steht stellvertretend für das vieler Autorinnen und Autoren, die entweder inhaftiert sind oder von der chinesischen Staatssicherheit so massiv eingeschüchtert werden, dass sie Selbstzensur betreiben.

Im Anschluss an die Lesung beschreibt GfbV-Asienreferent Ulrich Delius, mit welchen Methoden die diktatorische Regierung ihren Feldzug gegen die Freiheit des Wortes führt. In dem neuen 120-seitigen Menschenrechtsreport der GfbV Staatsfeind Schriftsteller -- Verfolgte Autoren in China werden zahlreiche Schicksale von inhaftierten Schriftstellern vorgestellt. Der hohe Anteil von Tibetern, Uiguren und Mongolen unter den inhaftierten Autoren verdeutlicht, wie sehr die politische Verfolgung vor allem in Tibet, Ostturkestan/Xinjiang und der Inneren Mongolei zugenommen hat.


Einladung zum Diskussionsabend

Syrien ein Jahr nach Beginn des Aufstands –
Eine Analyse der aktuellen Lage

Diskussionsabend
mit Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker
am Mittwoch, den 21.03.2012,
um 19.30 Uhr im Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte,
Geiststraße 7, 37073 Göttingen. Eintritt frei.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt herzlich ein zu dem Diskussionsabend „Syrien ein Jahr nach Beginn des Aufstands“. Der Nahostreferent der Menschenrechtsorganisation, Dr. Kamal Sido, wird die aktuelle Lage in Syrien darstellen und Fragen beantworten.

Trotz unverminderter Brutalität des syrischen Regimes, das seit März 2011 Panzer, Artillerie, Raketenwerfer und Hubschrauber gegen die eigene Bevölkerung einsetzt, gelingt es dem Diktator nicht, die Proteste niederzuschlagen. Auch die Aufständischen sind nicht im Stande, die Diktatur zu Fall zu bringen. Laut UN sollen bisher mindestens 8000 Menschen getötet worden sein. Die GfbV geht wie andere Menschenrechtsorganisationen auch von mindestens 10.000 Toten aus. Rund 30.000 Flüchtlingen haben im Libanon, in Jordanien und in der Türkei Zuflucht gesucht.

Teile der Armee sind zu den Demonstranten übergelaufen und bilden die so genannte „Freie Armee Syriens“. Das Regime Assads spricht von islamistischen Terroristen, die hinter den Protesten stehen. Das Land fällt immer mehr in einen blutigen Bürgerkrieg. „Eine internationale Syrien-Konferenz, an der alle Beteiligten gleichberechtigt mitentscheiden, wie die Zukunft des Vielvölkerstaates aussehen wird, rückt da in weite Ferne“, sagt Sido. Kurden aus Syrien im Exil warnen davor, dass ihr Land künftig wieder von Vertretern einer einzigen Volksgruppe oder Religionsgemeinschaft regiert wird. Sie fordern eine neue Verfassung, in der die nationalen Rechte der Kurden sowie die kulturellen Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten wie die der Assyrer-Aramäer, Armenier, Drusen, Ismaeliten, Bahá’í und anderer Minderheiten garantieren werden. Außerdem müssten die kurdischen Yeziden als eigenständige Glaubensgemeinschaft anerkannt und die Gleichberechtigung der Frau festgeschrieben werden.

Für Nachfragen ist der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido erreichbar unter Tel. 0173 673 39 80.


Die Regionalgruppe Göttingen der Gesellschaft für bedrohte Völker lädt herzlich ein
zur Informationsveranstaltung

Niedersächsische Asylpolitik: Abschiebung vs. Integration

am Dienstag, den 27. 03. 2012,
um 19:30 Uhr
im Victor- Gollancz-Haus für Menschenrechte,  Geiststraße 7, 37073  Göttingen.
Der Eintritt ist frei.

Im Jahr 2011 wurden 589 Menschen aus Niedersachsen abgeschoben. Unser Bundesland ist Schlusslicht bei der Anerkennung von Härtefällen. Schicksale wie das der Familie Nguyen zeigen, dass auch gut integrierte Menschen abgeschoben werden. Warum?

Diese Frage wollen wir diskutieren mit:

Jasna Causevic – GfbV-Referentin für Südosteuropa

Filiz Polat - MdL (Bündnis 90/Die Grünen)

Kai Weber - Flüchtlingsrat Niedersachsen

Dana Gaef - Migrationszentrum Göttingen


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