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Kultur

Geheimtip: ein Film über eine Tibet-Reise

Liebe Tibetfreunde,
hier kommt ein Filmtip von der Regionalgruppe Hildesheim. Es ist zwar nicht um die Ecke, aber soll ein Geheimtip sein!


Drs. Huber im Kino „Gandeon“ in Bad Gandersheim
MANDALA – Pilgerreise nach TIBET
abenteuerlicher Reisefilm über ein besetztes Land

am Montag, den 8.Februar 20:00 Uhr

Auf den Pfaden von Lama Anagarika Gowinda (Autor des Buches: „Der Weg der
weißen Wolken“) haben wir, Ehepaar Huber, 2008 das tibetische Hochland bereist und
einen eindrucksvollen Film gedreht.
Wir erlebten die unglaublich herbe Schönheit Westtibets, sahen die beeindruckenden
Überreste der alten Königsstadt Toling, die tibetischen Klöster, umwanderten den
heiligen Berg Mt.Kailash in fast 6000 Meter Höhe und durchfuhren die tibetische
Hochebene mit dem Jeep gen Osten um das Nord-Basislager des Mt.Everest zu
besuchen.
Tibet, geheimnisvolles Land auf dem Dach der Welt zwischen Himalaya und
Transhimalaya. Ein Land, das in großen Bereichen noch unzugänglich ist. Das Land der
Klöster und der Mönche, in dem Schriftsteller das sagenumwobene Shangri La
vermuten.
Tibet ist ein besetztes Land, denn seit 1950 wird es durch China verwaltet. 1959 flieht
der Dalai Lama, das geistige Oberhaupt der Tibeter, nach Nordindien. In der Zeit der
chinesischen Kulturrevolution werden fast 90% der tibetischen Klöster zerstört und
hunderttausende Tibeter ermordet.
Durch seine spektakulären Auftritte macht der Dalai Lama immer wieder nachdrücklich
auf die politische Situation Tibets aufmerksam. An diesem politischen Hintergrund
kommt man nicht vorbei, wenn man Tibet besuchen möchte. So benötigt man diverse
chinesische Erlaubnispapiere und darf sich innerhalb Tibets nur mit Führern bewegen.
Jeder weiß, was ein Mandala ist, nämlich ein Kreis, der bunt ausgemalt ist.
Doch hat das Mandala im buddhistischen Sinn eine viel größere Bedeutung. Es
versinnbildlicht die Erdscheibe, hat vier Himmelsrichtungen und ein heiliges Zentrum.
Den Himmelsrichtungen sind die Farben Rot, Blau, Grün, Gelb und dem Zentrum die
Farbe Weiß zugeordnet. Es ist derselbe Farbcode, der sich in den tibetischen
Gebetsfähnchen und auch im Meditationsmantra „Om Mani Pad Me Hum“ wieder
findet. Das buddhistische Mandala ist Sinnbild für Entstehen und Vergänglichkeit.
Dieses mystische Mandala wird auch als Naturmandala auf die Region zwischen den
beiden Bergen Mt.Kailash, Gurla Mandata und dem heiligen Manasarovasee angewandt,
wobei der Mt.Kailash als Zentrum des Universums angesehen wird. Den Kailash zu
umrunden ist höchste religiöse Pflicht eines jeden Tibeters.
Obwohl wir seit nunmehr 10 Jahren mit unseren Reisefilmen zu Gunsten des
Waisenhauses „Kinderhaus Kathmandu“ von Verein zu Verein, durch alle Ortsteile
Bad Gandersheims und durch Norddeutschland ziehen, ist es das erste Mal, dass wir
einen unserer Filme nun auch einmal direkt in der Kernstadt Bad Gandersheim zeigen.
Natürlich erhoffen wir uns hierdurch wieder einen Gewinn für das „Kinderhaus
Kathmandu“. Aber auch für uns selbst wird es ein großes Erlebnis sein, einen unserer
Filme einmal im Großformat, d.h. in einem echten Kino zu sehen.

Hierzu möchten wir alle einladen: Montag, den 8.Februar 20:00 Uhr im Kino
GANDEON.
Der Eintritt ist frei.
Spenden gehen dem Waisenhaus „Kinderhaus Kathmandu“ zu



--
Carsten Stralucke
Tibetinitiative Deutschland e.V.
Regionalgruppe Göttingen
Hans-Berckefeldt-Str. 6
37136 Seeburg Bernshausen
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 05528 982065

Neues Buch: "Über die Liebe"

"Über die Liebe",  Willigis Jägers Werk gehört auf den Morgentisch (pp).-
"Bald werde ich als Spielfigur des grandiosen Spielers ‚Gott’ vom Brett genommen“, schreibt Willigis Jäger in seinem jüngsten Buch „Über die Liebe“. Seine Todesangst hat der Benediktinermönch und Zenmeister längst verloren. Seit vielen Jahren hat er sie durch etwas ersetzt, das man vielleicht Todesvertrauen nennen könnte. Es speist sich aus einer mystischen Spiritualität, die die individuelle Existenz als Blatt am Baum des Lebens begreift und deshalb formulieren kann: „Das Leben endet nie.“ „Über die Liebe“ ist ein Buch nicht für den Nachttisch, sondern für den Morgentisch. Die Begeisterung, die aus ihm spricht, macht munter für den Tag, eine mentale Geisteswäsche, die von Satz zu Satz Erkenntnisse formuliert. Zum Beispiel: „Die Liebe ist der Bauplan, auf dessen Grundlage sich dieses Universum entfaltet. Selbsttranszendenz ist ein anderes Wort dafür. Liebe ist Selbsttranszendenz, denn sie bricht die Ego-Grenzen auf und überwindet die Trennung.“ Oder: „Die Liebe ist die Grundlage des evolutionären Geschehens. Wer nicht lieben kann, kann sich nicht öffnen, kann nicht in Austausch mit anderen treten, kann dann aber auch kein erfülltes Leben leben; denn Leben heißt, Gemeinschaft zu haben, angenommen zu sein, geborgen zu sein und um die Deutung des eigenen Lebens wissen.“ „Über die Liebe“ ist aber auch ein Morgenbuch, weil kaum eine Seite vergeht, über der man nicht verweilen, nachdenken, meditieren möchte. Es ist ein Buch zum Aufwachen und Erwachen - auch für Nichtchristen und Agnostiker. Denn Willigis Jäger spannt seinen Gottesbegriff so weit, dass vielleicht sogar Atheisten darunter Platz haben: „Alles ist integrales Element des einen Seins, ein Element des kosmischen Spiels, dem wir den Namen Gott gegeben haben.“ So ist das Buch ein Vademecum für Menschen, die sich als „auf dem spirituellen Weg“ begreifen. Und es ist aufschlussreiche Lektüre für alle, die gerne wüssten, weshalb dieser spirituelle Weg neuerdings für immer mehr Menschen so attraktiv und zukunftweisend ist. Wie schon in seinen vorigen Büchern hat der weise Mann aus Franken seine Gedanken präzise, klar gegliedert und gut lesbar niedergeschrieben, Gedanken, die den engen Rahmen von Konfession und Moral weit hinter sich lassen und weder reaktionären Christen noch unreflektierten Karmaanhängern schmecken dürften: „Die Androhung von Hölle und schlechter Wiedergeburt führte die Menschen ... in eine infantile Abhängigkeit und zu neurotischem Verhalten ... Auf dem spirituellen Weg erwächst dem Menschen die Ethik nicht aus Vorsätzen und Willensappellen, sondern aus der Erfahrung der Einheit.“ In seinem 84. Lebensjahr hat Willigis Jäger ein 135-seitiges Vermächtnis hinterlassen; „die Liebe“, schreibt er, „ist die Quintessenz meines Lebens“. Doch wer meint, hier spräche ein alter Mann verklärende Worte, trifft auf eine Frische und einen gedanklichen Mut, der auch um Tabuthemen keinen Bogen macht. „Gott“ merkt er an, wurde vom Christentum „zu einem moralischen Sittenwärter gemacht“. Tatsächlich verweise der Liebesakt zwischen zwei Menschen - wohl gemerkt: nicht zwischen Mann und Frau - „auf ein Sakrament, in dem die Einheit von Gott und Mensch, von Geist und Materie erfahren wird“. Von dieser untrennbaren Einheit ist auch das Böse nicht ausgenommen: „Was wir böse nennen, ist die dunkle Seite Gottes. Dies ist der Ratio fremd, wir können es nur erfahren. Durch eine solche Erfahrung verschwindet das, was wir böse nennen, zwar nicht aus der Welt, aber es erhält einen ganz anderen Stellenwert.“ Es ist nicht zu hoch gegriffen, „Über die Liebe“ neben Erich Fromms „Die Kunst des Liebens“ ins Regal zu stellen. Es ist weniger ein Buch über die Liebe als vielmehr eines, das sich aus Liebe speist und das zur umfassenden Liebe keine Alternative sieht, wenn diese Welt gut enden soll: „Der mystische Weg führt in den Alltag, und er führt zum Mitmenschen. Wer die Erfahrung der göttlichen Liebe gemacht hat, teilt diese mit seinen Mitmenschen und vermittelt ihnen die Nähe und Geborgenheit, die er selbst erfahren hat.“ Willigis Jäger, Über die Liebe, 160 S., 15,95 Euro, Kösel Verlag 2009, ISBN 9783466368426

Bobby Langer

"Die Kunst zu leben"- Buchvorstellung

"Die Kunst zu leben" - Buchvorstellung präsentiert von Ute Redl in München.

Wer will kann diesen Vortrag auf folgender Webseite anschauen.

www.livestream.com/shareinternational

Danke an Imme Lindemann für die Weiterleitung dieser Nachricht!

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