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Kultur

Gernsehen und Abendessen - Veranstaltungsreihe für Kulturhungrige in Fulda



GERNSEHEN UND ABENDESSEN EINE VERANSTALTUNGSREIHE FÜR KULTURHUNGRIGE (Fulda)

Seit Anfang 2010 bietet die osthessische Barockstadt eine Attraktion für alle Freunde des kulinarischen und kulturellen Genießens, die es so noch nicht gegeben hat: Die Veranstaltungsreihe „Gernsehen und Abendessen“.

Die Kombination Futtern und Fernsehen ist als Feierabendentspannung bekannt und beliebt – doch Gernsehen und Abendessen ist besser! Statt eines mittelmäßigen Fernsehprogramms und langweiligem Fertigfutter, bekommt man hier nämlich ein erstklassiges Live-Erlebnis und obendrauf noch schmackhafte Speisen als leckeres 3-Gang-Menü frisch zubereitet.

Da lohnt es sich den Fernsehsessel zu verlassen und mitten in der Woche, an einem ganz gewöhnlichen Werktag in das Gewölbe der Fuldaer Gastronomie „Museumskeller“ hinab zu steigen. Denn nicht der schnöde Freitag oder der überstrapazierte Samstag gehört seit Anfang des Jahres den leidenschaftlichen Gernsehern, es ist der letzte Mittwoch im Monat, der alle vier Wochen Vergnügen und Genuss zwischen 19 und 22 Uhr bereitet.

Garant dafür ist neben der bewährten Küche des Museumskellers die Gastgeberin der Reihe: die Comedy-Diva Marianne Blum. Die Frau mit dem strahlenden Mezzosopran und der spitzen Zunge ist an sich schon ein Erlebnis. Doch steht die Entertainerin nicht allein auf der Bühne: Als gute Gastgeberin hat sie sich für jeden Gernseh-Abend andere Künstler eingeladen, die mal als Talkgast, mal als Musiker, mal als Comedian, mal als Tänzer, Artist oder als etwas ganz anderes ihr Können und ihren Humor zeigen.

Das Spannende daran ist, dass bei der Blum fast Alles erlaubt ist und Vieles ausprobiert werden kann. Die Überraschung, die Improvisation und das Unvorhersehbare darf hier Blüten treiben und immer ist auch auf die eine oder andere Weise das Publikum aktiv in das Geschehen eingebunden.

Kurz: Erleben Sie selbst, wie lebendig, inspirierend, aufregend und köstlich im doppelten Wortsinn eine Live-Show sein kann. Man kann nur hoffen, dass die Reihe weiterhin so gut besucht wird und daher noch lange in Fulda weiter läuft, vielleicht sogar in andere Städte und Gastronomien exportiert wird.

Die Ideen und Gäste gehen Marianne Blum, der Erfinderin des „Gernsehens“, jedenfalls noch lange nicht aus. Was bisher geschah:

- 27.01.2010: „Appetithappen“ - Auftaktveranstaltung mit den Comedykünstlern Marianne Blum und Daniel Müller (Stage Piano), einigen musikalischen Überraschungsgästen und sämtlichen Vorabendserien in einer einzigen Szene – dargestellt vom Publikum.

- 24.02.2010: „Komme-die zum Ässe?“ – Talkshow mit der Rhöner Koryphäe für Flatulat-Sauger und Nachbarschaftszwistigkeiten, Franz Habersack, (alias Michael Bleuel von „Wolf & Bleuel – Zweckgemeinschaft für angewandte Unterhaltung“). Die investigative Journalistin „Maribrett Illner“ (alias Marianne Blum) befragte den Landwirt in 13. Generation zu aktuellen politischen Themen und regionalspezifischen Merkwürdigkeiten. Bericht + Fotostrecke z.B. hier: http://www.fuldaer-nachrichten.de/?p=53077

- 31.03.2010: „Das lebende Bild“ – Der Fotograf André Druschel verwandelte den Museumskeller in das aufwändige Set eines Fotoshootings und machte 3 zufällig ausgewählte Personen aus dem Publikum zu den Modellen seiner kunstvollen Bilder. Einen Film-Zusammenschnitt gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=MGA0XYA2aCs -

28.04.2010: „Klassischer Genuss mit Schuss“ – Ein Erzähl-Konzert mit Werken von Tschaikowski, Grieg, Elgar, Piazzolla und Bach, dargeboten von der Pianistin Marina Gajda und der Geigerin Lidia Koch, moderiert von Marianne Blum. Special guest: der Rapper TeMain! Er wagte die Verbindung von modernem Sprechgesang und barocker Musik. Fotostrecke + Nachbericht gibt es hier: http://www.fuldaer-nachrichten.de/?p=58793

- 26.05.2010: „Lieber der Magen verrenken...“ – Artistischer Slapstick rund ums Essen mit den Zwillingsbrüder Markus und Thomas Hosenfeld, besser bekannt als rasantes Duo Doppelpack. Sie boten Unterhaltung, die ganz ohne Worte auskommt. Fotostrecke + Bericht gibt es hier: http://www.fuldaer-nachrichten.de/?p=60656 SOMMERPAUSE Was jetzt kommt:

- 29.09.2010: „Dampf im Kessel.“ – Promi-Dinner, Kochduell und Talkrunde mit Politikern der Region: Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU), Stadtverordnete u. Landesbeauftragte für Heimatvertriebene u. Spätaussiedler Margarete Ziegler-Raschdorf (CDU), Vorsitzender der Stadtverordnetenfraktion Bernhard Lindner (SPD) und Ernst Sporer (Bündnis 90/die Grünen).

- 27.10.2010: „Aus dem Bauch heraus“ – Musik für Skulptur und Gitarre mit dem Thüringer Bildhauer Gernot Ehrsam und dem argentinischen Multiinstrumentalisten Tony Osanah, der nicht nur alles spielt, was Saiten hat, sondern auch seine Instrumente selbst baut, z.B. seine „Bassarre“, ein Mischform zwischen Gitarre und Bass. Gemeinsam lassen sie gleichzeitig ein Kunstwerk und Musik entstehen. Special guest: die performance-Künstlerin Julia Heß

- 24.11.2010: „Es ist doch ein närrisch Ding...“ – ein Reigen berühmter Liebesdialoge aus fünf Jahrhunderten dargeboten in einer dramatischen Lesung von dem Sänger und Schauspieler Christof Rath und Gast (N.N.) Tickets und weitere Infos unter 0661-240230 oder www.kreuz.com

Marianne Blum



Das Berliner Magazin SEIN stellt sich vor



Das Berliner Magazin SEIN gibt es jetzt auch für Potsdam und Brandenburg, zunächst als Online-Ausgabe. Wir glauben, dass die Zeit reif ist und die Themen, die hier angesprochen werden, für immer mehr Menschen immer wichtiger werden. Es gibt viele Ansätze zu einer neuen Kultur und Geisteshaltung und viele Menschen tragen inzwischen im ganzen Land dazu bei.

In dieser Umbruchszeit möchten wir dazu beitragen, dass sich herumspricht, wie viel unglaublich wertvolle Arbeit schon an so vielen Stellen getan wird. Wenn Du zum Brandenburg-Netzwerk beitragen willst, kannst du hier gerne zum redaktionellen Teil beitragen. Die Hauptseite sein.de hat heute nach einem Jahr Online-Redaktion schon 50.000 Besuche und 100.000 Seitenaufrufe monatlich. Wenn Du auf deine Aktivitäten aufmerksam machen willst, schau doch mal unter www.sein-brandenburg.de

In diesen Tagen geht eine Postkarte in Druck, die im Land Brandenburg verteilt werden soll. Es ist unserer gemeinschaftlichen Aufbauarbeit zu verdanken, dass wir jetzt schon erfolgreich online sind. Bitte also weitersagen, weitersagen, weitersagen und das Portal intensiv nutzen. Danke! Mit herzlichen Grüßen, Lydia SEIN in Potsdam und Brandenburg Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.sein-brandenburg.de





Ikonen-Museeum in Biedenkopf


Hallo!

Vor anderthalb Jahren haben wir hier in Biedenkopf das total herunter gekommene älteste Haus der Stadt gekauft. Und obwohl sowas eigentlich angeblich nicht geht, haben wir bisher ohne einen einzigen Cent Zuschuß von irgendwem die Restaurierung des Hauses so gut wie abgeschlossen und ein kleines Museum mit Ikonen und außereuropäischen Textilien eröffnet, das uns von unseren Nachbarn eingerannt wird.

Plötzlich fangen viele an, sich ihre eigenen Häuser genauer anzusehen und finden ihre Altstadt, die von Leerstand und Abwanderung bedroht war, wieder richtig toll und lebenswert. Und wir führen jetzt Leute durch unser Haus und zeigen ihnen dreckige Wände aus dem 15. Jh und die Leute, auch ältere, sagen uns, wir müßten das unbedingt so lassen und ja nicht alles glatt und weiß und neu machen.

Das hätten wir selbst nicht für möglich gehalten. Gott hat gewirkt. Sogar die Stadt macht auf ihrer offiziellen Homepage ganz herausgehoben Werbung und ist richtig stolz auf ihr ältestes Haus und das nach nur zwei Monaten Museum:

http://www.biedenkopf-tourismus.de/cms/show_content.php?content_id=68 www.schenkbarsches-haus.de.tl http://www.ikonenmuseum-biedenkopf.homepage.ms/

Christoph Kaiser, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Bild zeigt, wie das Haus vor einem Jahr aussah.



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