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Umwelt

Greenpeace: Vattenfall gibt CO2-Endlagerpläne auf



Greenpeace:

Vattenfall gibt CO2-Endlagerpläne auf

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* Artikel veröffentlicht am: 05.12.2011,
* Artikel veröffentlicht von:
Sigrid Totz

Eine gute Nachricht: Der Energiekonzern Vattenfall hat angekündigt, seine Pläne zur CO2-Endlagerung in Brandenburg fallenzulassen. Auch das mit EU-Fördermitteln geplante CCS-Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde wird nicht gebaut.

Der massive Bürgerprotest der letzten Jahre hat sich gelohnt. "Für die Energiewende ist es ein großer Erfolg, dass die Alibi-Lösung CCS endlich vom Tisch ist", sagt Greenpeace-Klimaexpertin Anike Peters. "Vattenfall war der letzte Energiekonzern in Deutschland, der sich aufgrund seines hohen Anteils an Kohlestrom an die CCS-Technologie geklammert hat."

Bisher hält Vattenfall eisern an der Verstromung von Braunkohle fest - dem klimaschädlichsten aller Energieträger. Ohne CCS (Carbon Capture und Storage) ist diese Strategie zum Scheitern verurteilt. "Der Konzern muss jetzt sehen, dass er beim Wechsel von fossilen Energieträgern hin zu einer Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien mithalten kann", so Peters.

www.greenpeace.de

Greenpeace: Kanada - Dauerhafter Urwaldschutz ist Pflicht!



Greenpeace: Kanada -  Dauerhafter Urwaldschutz ist Pflicht!

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* Artikel veröffentlicht am: 30.11.2011,
* Artikel veröffentlicht von:
Viktoria Thumann

Die Urwälder Kanadas stehen derzeit im Mittelpunkt des Boreal Business Forums, das sich zum dritten Mal in Toronto trifft. Kanadische Holz- und Papierhersteller, Vertreter von Umweltschutzgruppen sowie Holz- und Papierkäufern aus aller Welt sind vor Ort. Sie wollen sich über die Fortschritte der Verhandlungen im Rahmen des kanadischen Waldabkommens informieren. Mit dabei: Greenpeace-Waldexperte Oliver Salge.
Waldkaribus im borealen Wald Kanadas


"Ich erwarte, dass erste Landkarten auf den Tisch gelegt werden, die konkrete Aussagen darüber machen, für welche Wälder ein dauerhafter Schutz vorgeschlagen wird."

Im Mai 2010 hatten sich 21 kanadische Holz- und Papierhersteller mit neun Umweltschutzgruppen (NGOs), darunter Greenpeace getroffen. Dabei sollten gemeinsame Vorschläge für die nachhaltige Nutzung und den Schutz des Waldes erarbeitet werden.
Dreijährige Schonfrist - Waldmoratorium

Im Rahmen des kanadischen Waldabkommens stimmten die Forstunternehmen 2010 einem Einschlagstopp auf 28 Millionen Hektar Wald zu. Gleichzeitig stellten die NGOs ihre öffentlichkeitswirksamen Proteste gegen die Forstpraxis der an den Verhandlungen teilnehmenden Firmen ein. Dieses Moratorium hat jedoch nur eine Wirksamkeit von drei Jahren. Deswegen wird seit eineinhalb Jahren in mehr als einem Dutzend Arbeitsgruppen über gemeinsame Vorschläge beraten. Die Ergebnisse sollen anschließend sowohl den kanadischen Provinzregierungen wie auch den First Nations Regierungen als ein gemeinsamer Vorschlag der NGOs und der Forstunternehmen übergeben werden.

Greenpeace hatte im Jahr 2007 auf den Zusammenhang zwischen Urwaldzerstörung im borealen Wald Kanadas und dem Einkauf von Zeitungsdruckpapier auch durch deutsche Verlage und Druckereien hingewiesen. In dem Report Consuming Canadas boreal forest wurden Ross und Reiter genannt und Gespräche zwischen Greenpeace und führenden deutschen Verlagen wie etwa der WAZ oder dem Axel Springer Verlag ausgelöst. Daraufhin bezogen die Firmen ihren kanadischen Lieferanten gegenüber Stellung und forderten eine Lösung der Urwaldprobleme ein.
Kanadas boreale Wälder: CO2-Speicher und Lebensgrundlage
Greenpeace Waldexperte Oliver Salge mit Cree Indianer Simon.

"Ich hoffe die jetzigen Verhandlungen ergeben tragfähige Lösungen, für den Wald und die Menschen. Vertreter der Cree des Ortes Waswanipi in Quebec erzählten mir, wie wichtig der Urwald für sie ist: Er ist das Leben an sich", so Salge. "Außerdem sind konkrete Vereinbarungen die letzte Chance das Überleben des Wald-Karibus. "

Kanadas boreale Urwälder sind Lebensraum des Waldkaribus. Diese Rentierart ist akut vom Aussterben bedroht. Werden auch die letzten noch intakten borealen Wälder zerstört, gibt es für das Tier keine Fluchtmöglichkeit mehr.

Außerdem stellen die Wälder den größten terrestrische Kohlenstoffspeicher der Erde dar. Werden die borealen Urwälder zerstört, wird mehr und mehr CO2 frei. Damit ist ein gefährlicher Kreislauf in Gang gesetzt. Das CO2 heizt den Klimawandel weiter an und der Klimawandel setzt den weltweiten Urwäldern neben der Rodung weiter zu.

Es ist an der Zeit, dass jetzt, beim Boreal Business Forum, eine Lösung erarbeitet wird.

Friedfertige Taschen



Friedfertige Taschen
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unter dieser Überschrift veröffentlichte die Zeitschrift "Oya - anders denken.anders leben" einen ihrer Artikel. Und weiter heisst es da:

" In diesem Jahr feiert einer der Vorreiter des "Upcyclings" zehnjähriges Jubiläum, und bevor das Jahr vorbei ist, wollen wir noch die Taschen von peace4you würdigen.
Die Manufaktur aus Bremerhaven fertigt seit 2001 Taschen aus gebrauchten Materialien, wie Seesäcken, Planen, Postsäcken, recycelten Lederjacken, Armeezelten oder Polsterbezügen.
Die Träger werden bei manchen Modellen zum Beispiel aus alten Autogurten gefertigt.

Firmengründer Karl Paul ist ehrliches Handwerk ein wichtiges Anliegen. Derzeit werden bei peace4you nur 30 bis 40 Taschen im Monat produziert. Lieber soll es in der Manufaktur etwas langsamer und dafür sorgfältiger zugehen. Auch Design wird großgeschrieben. Es ist jugendlich, professionell, funktional und so variantenreich wie die Materialien. Naturgemäß ist jede Tasche ein Einzelstück.

Wer sich eine peace4you-Tasche anschafft, wird vermutlich gelegentlich darauf angesprochen. Und wenn das weniger als Grund genommen wird, sich besonders cool zu fühlen, sondern als Anlass für ein spannendes Gespräch über den Wegwerfwahnsinn dieser Zeit und kompostierbare Materialien (Wie lange braucht so ein Autogurt, um zu verrotten? Kann man ihn ewig upcycceln? Kann man Taschen auch selbermachen?), ist so eine Tasche eine gelungene Weltverschönerung."

Quellen: "Oya - anders denken.anders leben", www.peace4you.net

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